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Coco Schumann – Jazzlegende im Ballhof |
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Coco Schumann, einer der wenigen noch aktiven Jazzmusiker in Deutschland, die bereits in den 30ern ihre ersten musikalischen Erfahrungen sammelten, erzählt aus seinem Leben und bringt gemeinsam mit seiner Band den Ballhof Eins zum Swingen. Zur gleichen Zeit wie Ullmann war auch Coco Schumann in Theresienstadt inhaftiert. Dort, im „Vorzeige-Ghetto“ der Nationalsozialisten, war der Jazz-Musiker Mitglied der hochkarätigen Combo „Ghetto-Swingers“. In Auschwitz spielte Schumann zur Unterhaltung der Lagerältesten und der SS um sein Leben, auch Dachau überlebte er – nicht zuletzt mit und durch seine Musik. Danach trieb es den Entwurzelten durch die Welt. Heute lebt Coco Schumann wieder in Berlin, doch die ihm einzig verbliebene Heimat ist der Jazz und der Swing. „Ich bin Musiker. Ein Musiker, der im KZ gesessen hat, kein KZler, der Musik macht. Ich habe viel zu sagen. Die Richtung ist klar: Back to the roots, in jene Welt, in der meine Seele zu Hause ist, in den Swing. Wer den Swing in sich hat, ob er im Saal steht oder auf der Bühne, kann nicht mehr im Gleichschritt marschieren.“ „Coco Schumann ist ein Veteran der Jazzgitarre, einer der deutschen Pioniere auf diesem Gebiet und ein Musiker mit einer unglaublichen Biografie. Und er spielt die Melodien so, wie sie einst gedacht waren. Da wird nichts modernisiert, dafür umso mehr geswingt und gegroovt!“ ( AKUSTIK-GITARRE ) Coco Schumann Quartett: Coco Schumann (g), Karl-Heinz Böhm (sax), Thomas Koch (b), Sven Kalis (dr) Eintritt: 15 € / erm. 9,50 €
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